192.168.100.1

192.168.100.1 ist die Adresse, unter der ein Kabelmodem seine eigene Oberfläche anbietet, getrennt von der Oberfläche des Routers. Bei einer Vodafone Station erreichst du darüber den Modemteil des Geräts, die Einstellungen des Routers liegen dagegen weiter unter 192.168.0.1. Auch das Glasfasermodem der Telekom nutzt diese Adresse, dort allerdings nur in einem Sonderfall. Wer ein WLAN-Passwort ändern oder Geräte verwalten will, ist hier meistens falsch.

Was liegt hinter 192.168.100.1?

Jeder Router hat zwei Gesichter. Nach innen ist er die Zentrale deines Heimnetzes, nach außen hängt er an einem Anschluss. Bei Kabel- und Glasfaseranschlüssen sitzt dazwischen ein Modem, das nur das Signal der Leitung in Netzwerkdaten übersetzt. Dieses Modem hat eine eigene Adresse, und für Kabelmodems ist 192.168.100.1 die übliche. Sie stammt aus dem DOCSIS-Standard, nach dem alle Kabelanschlüsse arbeiten.

Die Oberfläche hinter der Adresse ist deshalb meist eine reine Diagnoseseite. Je nach Modell siehst du dort den Verbindungsstatus zum Kabelnetz und die Empfangswerte, aber keine WLAN-Einstellungen, keine Portfreigaben und keine Kindersicherung. Was du dort findest, hängt vom Gerät ab, manche Anbieter zeigen gar keine Seite an.

Welche Adresse für welche Aufgabe?Router192.168.0.1Modem192.168.100.1WLAN-Name und Passwortändern, Netz einrichtenGeräte und Portfreigabenansehen und verwaltenVerbindung zum KabelnetzStatus, je nach Modell auch Werte
Beispiel Vodafone Station: Im Alltag brauchst du die Router-Adresse. Die Modem-Adresse zeigt nur den Teil, der mit dem Kabelnetz spricht.

Die Übersicht zeigt, welche Adresse zu welchem Gerät gehört:

Dein AnschlussRouter-OberflächeModem unter 192.168.100.1
Vodafone Station (Kabel)192.168.0.1erreichbar, zeigt den Modemteil
Vodafone Station im Modemmodusabgeschaltetdie Station ist nur noch Modem und meldet sich hier
Eigenes Kabelmodem mit eigenem RouterAdresse des Routers, etwa 192.168.178.1erreichbar, wenn du direkt am Modem hängst
Telekom Glasfaser mit Glasfasermodem 2deine Fritz!Box oder dein Speedportnur mit Kabel am Modem und fester IP-Adresse am Rechner

Vodafone Station und Kabelmodem: zwei Adressen für ein Gerät

Viele wundern sich, dass ihre Vodafone Station unter zwei Adressen antwortet. Der Grund ist einfach: In dem Gerät stecken ein Router und ein Kabelmodem, und beide haben eine eigene Oberfläche. Die Router-Seite unter 192.168.0.1 ist die, die du im Alltag brauchst. Das Modem unter 192.168.100.1 ist der Teil, der mit dem Kabelnetz spricht. In der Vodafone Community erklären Nutzer das genauso, die Station müsse als Gerät mit Kabelmodem nach DOCSIS-Standard auch unter 192.168.100.1 erreichbar sein.

Wirklich wichtig wird die Adresse im Modemmodus, den Vodafone auch Bridge-Modus nennt. Dann übernimmt ein eigener Router, zum Beispiel eine Fritz!Box, alle Aufgaben im Heimnetz, und die Station reicht nur noch das Signal weiter. Ihre Router-Oberfläche ist in diesem Zustand nicht mehr zu erreichen. Die Station meldet sich in diesem Zustand unter 192.168.100.1.

Telekom Glasfasermodem: nur mit Kabel und fester Adresse

Auch das Glasfasermodem der Telekom ist unter 192.168.100.1 zu finden, aber nicht im normalen Betrieb. In der Bedienungsanleitung des Glasfaser-Modems 2 steht der Ablauf: Du verbindest einen Rechner per Netzwerkkabel mit dem blauen Link-Anschluss des Modems und stellst am Rechner eine feste Adresse ein, nämlich 192.168.100.2 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0 und dem Gateway 192.168.100.1. Danach öffnet http://192.168.100.1 die Oberfläche.

Das gilt allerdings nur, solange das Modem noch nicht mit dem Netz der Telekom verbunden ist. Laut Berichten in der Telekom hilft Community ist die Oberfläche im laufenden Betrieb nicht mehr erreichbar, nachdem das Modem sich einmal am Anschluss angemeldet hat. Wer dort nach einem Fehler sucht, scheitert also an der Adresse, nicht an seinem Rechner. Auch ein Antwortgeber in der Community schrieb, am Modem müsse man nichts einstellen, es reiche die Daten an den Router weiter.

Die Einstellungen deines Heimnetzes machst du am Router dahinter. Welche Adresse das ist, hängt vom Gerät ab: bei der Fritz!Box 192.168.178.1 oder fritz.box, beim Speedport speedport.ip.

192.168.100.1 lädt nicht: die häufigsten Ursachen

Du hängst hinter einem Router

Das ist die häufigste Ursache. Hängt dein Rechner an einer Fritz!Box oder einem anderen Router mit eigenem Adressbereich, etwa 192.168.178.x, kommt die Anfrage an 192.168.100.1 nicht bis zum Modem durch. Das Modem lebt in einem eigenen kleinen Netz. Verbinde den Rechner in dem Fall direkt per Netzwerkkabel mit dem Modem, am besten mit ausgeschaltetem WLAN, damit nichts dazwischenfunkt.

Der Rechner bekommt keine passende Adresse

Manche Modems verteilen keine Adressen, dann hat dein Rechner nach dem Anstecken keine brauchbare IP. Stelle sie von Hand ein: Adresse 192.168.100.2, Subnetzmaske 255.255.255.0, Gateway 192.168.100.1. Nach dem Test stellst du die Netzwerkkarte wieder auf automatische Adressvergabe zurück, sonst hast du später kein Internet an einem anderen Router.

Das Modem zeigt gar keine Seite

Nicht jedes Modem hat eine Oberfläche, die du erreichen darfst. Gerade bei neueren Glasfasermodems und bei Geräten, die der Anbieter fernverwaltet, ist sie gesperrt oder abgeschaltet. Dann liegt kein Fehler bei dir vor.

Tippfehler und falscher Anfang

Wie bei jeder IP-Adresse gilt: nur Ziffern und Punkte, keine Buchstaben. Aus 192.168.100.1 wird schnell 192.168.1001 oder 192.168.l00.1 mit kleinem L, und dann landest du bei einer Suchmaschine. Tippe die Adresse mit http:// davor, oder nutze oben den Knopf zum Kopieren.

Ein VPN oder mobile Daten laufen mit

Ein aktives VPN schickt die Anfrage nach außen, mobile Daten ebenfalls. Schalte beides aus, bevor du die Adresse aufrufst. Ob dein Internet insgesamt ein Problem hat, prüfst du mit der Anleitung Internetprobleme erkennen und beheben.

Benutzername und Passwort für 192.168.100.1

Ein einheitliches Standardpasswort gibt es nicht. Bei der Vodafone Station steht das Passwort auf der Rückseite des Geräts, bei anderen Modems auf einem Aufkleber, und manche Oberflächen zeigen ihre Statusseite ganz ohne Anmeldung. Ältere Passwortlisten im Netz stammen oft von Geräten, die längst ausgetauscht sind. Probiere deshalb keine Listen durch, sondern lies das Typenschild.

Häufige Fragen zu 192.168.100.1

Was ist 192.168.100.1?

Die Adresse der Oberfläche eines Kabelmodems, festgelegt im DOCSIS-Standard. Bei der Vodafone Station liegt sie neben der Router-Adresse 192.168.0.1 und führt zum Modemteil. Beim Telekom Glasfasermodem 2 ist sie nur in einem besonderen Einrichtungsmodus erreichbar.

Kann ich über 192.168.100.1 mein WLAN-Passwort ändern?

In der Regel nicht. Die Seite gehört zum Modem, und ein Modem verwaltet kein WLAN. Das Passwort änderst du am Router, bei der Vodafone Station über 192.168.0.1. Wie das bei anderen Geräten geht, steht in der Anleitung WLAN-Passwort ändern.

Warum erreiche ich 192.168.100.1 nicht?

Meist hängt der Rechner hinter einem Router mit anderem Adressbereich. Verbinde ihn direkt per Kabel mit dem Modem. Bei neueren Glasfasermodems ist die Oberfläche außerdem im Betrieb gesperrt.

Ist 192.168.100.1 gefährlich oder ein Zeichen für einen Angriff?

Nein. Die Adresse ist ein normaler Bestandteil von Kabelmodems und liegt im privaten Adressbereich, den von außen niemand erreicht. Auffällig wäre nur, wenn eine Webseite im Internet dich auffordert, dort etwas einzugeben.

Was ist der Unterschied zwischen 192.168.100.1 und 192.168.0.1?

192.168.0.1 ist bei Vodafone-Geräten die Router-Oberfläche mit WLAN, Passwort und Portfreigaben. 192.168.100.1 ist die Modem-Oberfläche mit den Werten der Kabelverbindung.

Was bringt mir der Modemmodus der Vodafone Station?

Du kannst einen eigenen Router dahinter betreiben und dessen Funktionen nutzen, etwa eine Fritz!Box. Die Station selbst verteilt dann kein WLAN mehr. Schalte den Modemmodus in den Einstellungen der Station ein, bevor du auf den eigenen Router umsteckst.

Weitere Router-Login-Anleitungen