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Tipps für mehr Sicherheit im World Wide Web
Es ist im Internet sicherlich nicht gefährlicher als im Straßenverkehr - schon gar nicht für Leib und Leben. Aber wo die meisten im Straßenverkehr gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen und Richtlinien einhalten, wird im Netz wild drauf los gesurft.
Das Auto ist versichert. Man hat vielleicht sogar eine Vollkasko, die auch das eigene Fahrzeug nach einem Crash ersetzt. Aber ein Backup der wichtigsten Daten auf dem Rechner - Fehlanzeige. Man schnallt sich im Fahrzeug an, hat einen oder mehrere Airbags. Auf dem Computer ist aber keine aktuelle Sicherheitssoftware installiert, die im Gefahrenfall schützt. Mit dem PKW geht es jedes Jahr zur Durchsicht, hier und da werden Teile erneuert. Auf dem PC schlummert aber noch immer ein altes Windows XP, ein veralteter Browser und jegliche Updates bleiben unbeachtet.
An einer roten Ampel wird gehalten, vor einer scharfen Kurve die Geschwindigkeit gedrosselt und durch die Kindergartengruppe wird auch nicht einfach durchgebrettert. Im Netz machen aber viele vor den offensichtlichsten Gefahren kein Halt und klicken auf alles, was gerade auf dem Bildschirm erscheint, ohne dabei auch nur kurz vom Gas zu gehen.
In diesem recht umfangreichen Beitrag möchte ich ein paar Tipps geben, wie Sie mit überschaubarem Aufwand zumindest einigen Gefahren im Web aus dem Weg gehen und wie Sie Ihren Computer frei von Schädlingen wie Viren, Trojaner und anderer Malware halten.
1. Ein professioneller Rundumschutz für Ihr System
Ein aktueller Virenscanner mit Echtzeitschutz gehört auf jedes System. Er warnt vor gefährlichen Webseiten, blockiert unsichere Downloads und fängt Viren, Trojaner und Ransomware ab, bevor sie Schaden anrichten - eine sinnvolle Ergänzung zum Windows Defender, kein Ersatz für aufmerksames Verhalten. Zwei bewährte Komplettlösungen, die genau das leisten:
ESET HOME Security Essential 2026
ESETWer nach einem Vorfall wie oben dauerhaft besser geschützt sein möchte, findet in ESET HOME Security Essential eine solide Grundabsicherung. Es ist der direkte Nachfolger der früheren "ESET Internet Security" und bringt neben dem Echtzeit-Virenschutz genau die Funktionen mit, die bei Phishing-Mails und nachgeladenen Trojanern greifen: Schutz vor betrügerischen Webseiten, sicheres Online-Banking und eine Firewall. Diese Variante deckt drei Geräte für ein Jahr ab und läuft unter Windows, macOS und Android.
- Echtzeit-Schutz vor Viren, Trojanern und Ransomware, wie sie über E-Mail-Anhänge nachgeladen werden
- Phishing- und Betrugsschutz blockiert gefälschte Webseiten schon vor dem Aufruf
- Eigener Modus für sicheres Online-Banking und Bezahlen
- Integrierte Firewall und Webcam-Schutz
- Läuft ressourcenschonend auf drei Geräten (Windows, macOS, Android)
- Lieferung als Aktivierungscode per E-Mail, kein Datenträger
- VPN und Passwortmanager sind erst in den höheren Stufen Premium und Ultimate enthalten
- Lizenz gilt für ein Jahr und verlängert sich danach kostenpflichtig
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Häufig genannt werden die geringe Systemlast, die zuverlässige Erkennung und die unkomplizierte Einrichtung über den zugeschickten Code.
Bitdefender Total Security 2026
softwareGOWer einen umfassenderen Rundumschutz sucht, findet in Bitdefender Total Security eine der bekanntesten Komplettlösungen. Das Paket schützt in Echtzeit vor Viren, Ransomware und Phishing, bringt eine Firewall, einen abgesicherten Browser fürs Online-Banking sowie ein integriertes VPN mit und deckt je nach Lizenz mehrere Geräte unter Windows, macOS, Android und iOS ab.
- Starker Echtzeit-Schutz vor Viren, Ransomware und Phishing
- Abgesicherter Browser (Safepay) für Online-Banking und Bezahlen
- Integriertes VPN für unterwegs
- Deckt mehrere Geräte plattformübergreifend ab (Windows, macOS, Android, iOS)
- Geringe Systemlast durch Cloud-Scanning
- Lieferung als Aktivierungscode per E-Mail über einen Drittanbieter, kein Datenträger
- Das enthaltene VPN ist im Datenvolumen begrenzt (unbegrenzt erst in höheren Stufen)
- Lizenz verlängert sich nach Ablauf kostenpflichtig
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Käufer loben die hohe Erkennungsrate und die geringe Systembelastung; gelegentlich wird die Aktivierung über den zugeschickten Code als umständlich beschrieben.
2. Sichere Download-Quellen nutzen
Selbst bekannte und vermeintlich sicher wirkende Downloadportale werden immer häufiger genannt, wenn Probleme mit veränderten Browser-Startseiten, Toolbars oder ungewollten Zusatzprogrammen den Opfern das Leben schwer machen. Nicht immer ist die erstbeste Seite, die ganz vorn bei Google angezeigt wird, auch die beste Quelle für ein Programm-Download.
3. Laden Sie keine illegalen Anwendungen aus dem Netz herunter
Eine Vielzahl vermeintlicher Schnäppchen professioneller Softwareprodukte - Photoshop, Microsoft Office, Spiele, Sicherheitssoftware oder Windows selbst - lassen sich mit ein wenig Recherche leicht aus dem Internet laden. Oftmals funktionieren sie sogar und sparen so dem Endverbraucher den einen oder anderen Euro.
Sie können in vielen Fällen sicher sein, dass sich zumindest ein Trojaner gleich mit auf den Rechner kopiert hat. Was dieser dort dann im Verborgenen macht, bleibt Ihrer kriminellen Phantasie überlassen.
Wer nicht ganz so viel Geld übrig hat, findet bei sehr vielen Premium-Programmen eine sehr gute und deutlich preiswertere Alternative.

Entweder Sie kaufen sich professionelle Software oder suchen nach Alternativen. Muss es wirklich Photoshop von Adobe sein, nur weil ich ein paar Urlaubsbilder nachbearbeiten möchte. Wohl nicht! Hier gibt es zahlreiche kostenfreie Anwendungen wie GIMP oder Photopea, die für die Bildbearbeitung völlig ausreichen. OpenOffice gibt es kostenlos und kann praktisch das Gleiche wie das Pendant von Microsoft. Wer eine illegal gehackte Sicherheitssoftware verwendet, sollte besser gleich auf Virenschutz verzichten, denn einfacher kann man es Hackern nun wirklich nicht mehr machen …
Und ein Betriebssystem kauft man wie oft? Alle 4 oder 5 Jahre - wenn überhaupt. Da sollte man die 50 oder 100 Euro einfach mal in die Hand nehmen oder sich für eine kostenfreie Linux-Distribution wie Ubuntu entscheiden. Ein Trojaner im wichtigsten Softwarebestandteil auf dem Computer zu haben, ist ein Freifahrtsschein erster Klasse für alle Cyberkriminellen.
4. Zeit nehmen beim Installieren neuer Programme
Nehmen Sie keine Programm-Installation überhastet und unter Zeitdruck vor. Starten Sie das Setup und überfliegen Sie zumindest die Nutzungsbedingungen und achten Sie auf hier erwähnte Zusatzprogramme und Browser-Veränderungen.
Schauen Sie sich die Fenster während einer Installation genau an und bestätigen Sie erst irgendetwas mit „OK“ oder „Weiter“, wenn Sie sicher sind, was im nächsten Schritt passieren soll. Achten Sie ganz besonders auf gesetzte Häkchen und was Sie mit dem Setzen bzw. Entfernen eines solchen zustimmen.

Führen Sie möglichst nie eine automatische (auch Express, simple, empfohlene usw.) Installation durch. Wählen Sie stattdessen, wann immer möglich, eine benutzerdefinierte (auch professionelle, erweiterte usw.) Installation. Hier haben Sie meist - leider nicht immer - die Möglichkeit, ungewollte Zusätze abzuwählen.
Manchmal ist es auch besser auf ein Programm einfach zu verzichten, wenn es sich partout nicht ohne ungewollte Softwarebestandteile einrichten lässt.
5. Halten Sie Ihr Betriebssystem und alle anderen Anwendungen stets auf dem neusten Stand
Windows bietet automatische Updates an, die bekannte gewordene Sicherheitslücken schnellstmöglich schließen. Für alle anderen installierten Anwendungen gibt es oftmals ähnliche Einstellmöglichkeiten. Für Windows XP ist bereits im April 2014 der Support von Seiten Microsoft ausgelaufen, für Windows 7 im Januar 2020. Hier werden keine neuen Updates mehr bereitgestellt und Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen. Ein Wechsel auf ein aktuell unterstütztes Windows 10 oder 11 ist deshalb Pflicht - alte Systeme sind ein offenes Scheunentor.
Halten Sie nicht nur Windows, sondern auch alle installierten Programme aktuell - veraltete Browser, PDF-Reader oder Media-Player sind ein beliebtes Einfallstor. Windows Update erledigt heute einen Großteil automatisch. App-Updates holen Sie sich über den Microsoft Store oder im Terminal mit dem Befehl winget upgrade, der alle unterstützten Programme in einem Rutsch aktualisiert. Wer es komfortabler mag, nutzt ein kostenloses Update-Tool wie Patch My PC, das gängige Drittanbieter-Software im Hintergrund frisch hält.
6. System regelmäßig überprüfen und Backups (Datensicherungen) durchführen
Mit einem Antimalware-Programm regelmäßig das System überprüfen. So z.B. mit dem kostenfreien Adwcleaner nach Installationen neuer Software der Rechner auf ungewollte Werbeprogramme kontrollieren. Mit der Gratisversion von Malwarebytes das System auf gefährliche Trojaner, Spyware und andere Malware überprüfen.
Einige Varianten von Schadsoftware verschlüsseln oder zerstören Ihre Daten umgehend und unwiederbringlich. Fotos, Dokumente und persönliche Daten sind dann weg. Für immer! Lassen Sie am besten automatisiert Sicherungen Ihrer Daten durchführen. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel: drei Kopien Ihrer Daten auf zwei unterschiedlichen Medien, davon eine außer Haus - etwa in der Cloud oder an einem räumlich getrennten Ort. Eine externe Festplatte, Cloud-Speicher oder ein zweiter Rechner sind für fast jeden nutzbar. Es gibt verschiedene Lösungen hierfür, Heise Online hält einen passenden Ratgeber zum Thema Backup parat.
Seagate Expansion Portable 2 TB (USB 3.0)
SeagateEin Backup ist nur so gut wie das Medium, auf dem es liegt. Die Seagate Expansion Portable ist eine kompakte externe Festplatte mit 2 TB, die sich per USB 3.0 einfach anschließen lässt und ohne Installation sofort einsatzbereit ist. Ideal, um nach der 3-2-1-Regel eine zweite, vom Rechner getrennte Kopie der wichtigsten Daten vorzuhalten - gerade als Schutz vor Ransomware, die lokale Daten verschlüsselt.
- 2 TB Speicher für Fotos, Dokumente und komplette Backups
- Plug & Play über USB 3.0, keine Installation oder Software nötig
- Kompakt und leicht, ohne separate Stromversorgung (Busbetrieb)
- Für Windows vorformatiert, für macOS neu formatierbar
- Klassische Festplatte (HDD), langsamer als eine SSD
- Als reines Offline-Medium ersetzt sie kein zusätzliches Cloud-Backup
- Im Betrieb empfindlich gegen Stöße
Schaut man sich die Rezensionen und Erfahrungsberichte im Web genauer an, ergibt sich ein recht einheitliches Bild: Käufer heben die einfache Handhabung, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die zuverlässige Nutzung für Backups und unterwegs hervor.
7. Passwörter und Logins
Verwenden Sie bei Zugangsdaten auf verschiedenen Internetseiten stets unterschiedliche, sichere Passwörter. Begriffe auf Lexika, Namen oder einfach nur Zahlen gehen überhaupt nicht! Als recht sicher können Passwörter angesehen werden, die mindestens 10 Zeichen lang sind und aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen und deutschen Umlauten bestehen. So wäre beispielsweise „Ä(qq8 %5nP_ß“ ein sehr gutes, aber wohl kaum merkbares Kennwort.
Nutzen Sie einen Passwortsafe wie Keepass - ein sehr nützliches Programm, das Zugangsdaten jeglicher Art verschlüsselt auf Ihrem Rechner speichert. Auf der Webseite www.internet-sicherheit.de gibt es zu diesem Programm hervorragende Tipps zu Einstellungen und zur Benutzung von Keepass in Form eines Videos.

8. Logins, Online-Bezahlverfahren und -Banking nur auf per HTTPS-verschlüsselten Webseiten durchführen
Achten Sie darauf, dass auf Webseiten, welche Eingaben von sicherheitsrelevanten Daten (Bankdaten, persönliche Informationen, Logins usw.) verlangen, stets eine Verschlüsselung stattfindet. Überprüfen können Sie das ganz einfach in der Adressleiste Ihres Browsers. Hier muss, bevor Sie irgendwo auf einen Formular-Absenden-Button klicken, https und nicht http am Anfang der Webadresse stehen. Je nach Browser bekommen Sie dies zusätzlich durch ein grünes Schloss- oder Schlüssel-Symbol angezeigt.

Nicht bei jedem kleinem Forum, bei Blog-Kommentaren oder Gewinnspiel erwarte ich unbedingt eine SSL-Verschlüsselung, auch wenn das im Jahr 2026 fast überall zum Standard gehört. Aber bei der Nutzung
- eines Kontaktformulars mit Behörden oder Ärzten,
- auf jeden Fall beim Bezahlvorgang in Online-Shops,
- bei Banken, Versicherungen, Energieanbietern und ähnlichen Seiten
- sowie beim Login in meinen E-Mail-Account
erwarte ich eine sichere Verbindung und verzichte lieber auf eine Bestellung oder eine Kontaktaufnahme, wenn https nicht möglich ist.
9. Prüfen Sie Ihre Browser-Erweiterungen
Jede installierte Erweiterung ist ein potenzielles Einfallstor. Ein Add-on mit der Berechtigung „Alle Ihre Daten auf allen Websites lesen und ändern" kann mitlesen, was Sie eingeben - inklusive Passwörter und Bankdaten. Untersuchungen zeigen, dass rund ein Viertel aller Erweiterungen mehr Rechte anfordert, als für die eigentliche Funktion nötig wäre.
Installieren Sie Erweiterungen ausschließlich aus dem offiziellen Store Ihres Browsers, prüfen Sie vor der Installation die angeforderten Berechtigungen und entfernen Sie alles, was Sie nicht mehr aktiv nutzen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn eine beliebte Erweiterung den Besitzer wechselt - genau dann werden aus harmlosen Helfern manchmal Datensammler. Sitzt eine Erweiterung hartnäckig fest, hilft ein Zurücksetzen des Browsers.
10. Sichern Sie Ihre Konten mit Zwei-Faktor-Authentifizierung und Passkeys
Ein starkes Passwort allein reicht heute nicht mehr. Aktivieren Sie überall dort, wo es möglich ist, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Zusätzlich zum Passwort ist dann ein zweiter Faktor nötig, meist ein Einmalcode. Nutzen Sie dafür möglichst eine Authenticator-App oder einen Hardware-Sicherheitsschlüssel - und nicht den Code per SMS. SMS-Codes lassen sich über sogenanntes SIM-Swapping abfangen, bei dem Betrüger Ihre Rufnummer auf eine eigene Karte umleiten.
Der nächste Schritt sind Passkeys. Sie ersetzen das Passwort komplett durch einen kryptografischen Schlüssel, der sicher auf Ihrem Gerät liegt und per Fingerabdruck, Gesicht oder PIN freigegeben wird. Passkeys lassen sich nicht abphishen und nicht erraten - immer mehr große Dienste bieten sie inzwischen an.
11. Blockieren Sie Gefahren schon im Netzwerk mit sicherem DNS
Jeder Aufruf einer Webseite beginnt mit einer DNS-Abfrage, die den Namen in eine Serveradresse übersetzt. Tragen Sie hier einen filternden DNS-Anbieter ein, werden bekannte Schad- und Phishing-Seiten schon blockiert, bevor sie überhaupt laden. Kostenlose und datenschutzfreundliche Anbieter sind zum Beispiel Quad9 (9.9.9.9) oder die Malware-blockende Variante von Cloudflare (1.1.1.2).
Am wirkungsvollsten tragen Sie den DNS-Server direkt im Router ein - dann profitieren alle Geräte im Haushalt, auch Smart-TV, Konsole und andere Geräte, die sich einzeln kaum absichern lassen. Wo Sie die DNS-Einstellungen finden und ändern, zeigen wir am Beispiel der Telekom-Navigationshilfe; welchen Schaden manipuliertes DNS anrichten kann, lesen Sie unter DNS Unlocker entfernen.
12. Prüfen Sie, ob Ihre Daten bereits geleakt wurden
Bei großen Datenlecks landen Millionen E-Mail-Adressen samt Passwörtern im Umlauf. Auf der Seite Have I Been Pwned geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und sehen, in welchen bekannten Leaks sie auftaucht. Erscheint ein Konto dort, ändern Sie das Passwort umgehend - und überall dort, wo Sie dasselbe Passwort ein zweites Mal verwendet haben.
13. Kennen Sie die aktuellen Betrugsmaschen
Die alte Faustregel „Betrugsmails erkennt man an Rechtschreibfehlern" gilt nicht mehr. Ein Großteil der heutigen Phishing-Nachrichten wird per KI erzeugt und ist sprachlich einwandfrei. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf den Tonfall, sondern prüfen Sie immer die Absenderadresse und das tatsächliche Ziel eines Links.
Neu hinzugekommen ist das sogenannte Quishing - Phishing über QR-Codes. Kriminelle überkleben QR-Codes an Parkautomaten und Ladesäulen oder verschicken sie per Brief und Mail, um Sie auf gefälschte Login-Seiten zu locken. Scannen Sie QR-Codes nur aus vertrauenswürdiger Quelle und prüfen Sie die angezeigte Adresse, bevor Sie irgendetwas eingeben.
Ebenfalls verbreitet ist der Support-Scam: Ein angeblicher Microsoft- oder Bank-Mitarbeiter meldet sich per Anruf oder Pop-up und will Sie zur Installation einer Fernwartungssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer bewegen. Seriöse Unternehmen tun das nie unaufgefordert - legen Sie in solchen Fällen einfach auf. Wie solche Maschen konkret aussehen, zeigen unsere Beispiele zu gefälschten Amazon-Mails und der Fake-Rechnung von United Hosting Deutschland.
14. Härten Sie Windows mit zwei schnellen Einstellungen
Arbeiten Sie im Alltag mit einem Standardbenutzerkonto statt mit einem Administrator-Konto. Fängt man sich Schadsoftware ein, kann sie so nicht ungehindert das ganze System verändern - für Installationen fragt Windows dann gezielt nach dem Administrator-Passwort.
Blenden Sie außerdem im Windows-Explorer die Dateiendungen ein (Ansicht, dann Häkchen bei „Dateinamenerweiterungen"). Erst dann entlarven Sie eine als Rechnung getarnte Datei wie rechnung.pdf.exe, die sonst nur als harmlose rechnung.pdf erscheint.
Diese Hinweise zum Thema Sicherheit werden fortgeführt
Diese Liste mit Sicherheitshinweisen ist noch lange nicht am Ende. Verschlüsselter E-Mails-Verkehr per PGP, Absichern des WLAN, Sicherheit fürs Smartphone und vieles mehr stehen noch auf meiner Todo-Liste. Wer mag, kann einen Blick in den Beitrag zum Tag der Computersicherheit werfen und hier weitere Hinweise nachlesen.
Diese Liste mit Sicherheitshinweisen wächst weiter. Gern dürfen Sie diesen Beitrag in sozialen Netzen, in Foren oder auf Ihrer eigenen Homepage verlinken und so andere Nutzerinnen und Nutzer für das Thema sensibilisieren.
