Phishing & Betrug

Aktuelle Phishing-Wellen, Fake-Rechnungen und Online-Betrug erkennen.

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Phishing und Online-Betrug erkennen

Eine angebliche Rechnung, eine Paketbenachrichtigung, eine Warnung von der Bank: Betrüger setzen darauf, dass du im ersten Schreck klickst, bevor du nachdenkst. Phishing-Mails und gefälschte Webseiten sind heute so gut gemacht, dass sich Echtheit nicht mehr am Bauchgefühl ablesen lässt. In diesem Bereich zeigen wir dir an konkreten, aktuellen Fällen, woran du Betrug erkennst und wie du reagierst, ohne Schaden zu nehmen.

Die immer gleichen Muster

Die Maschen wiederholen sich: künstlicher Zeitdruck, eine Aufforderung zur Eingabe von Zugangs- oder Zahlungsdaten, ein Absender, der fast, aber nicht ganz stimmt, und ein Link, der nur so aussieht wie die echte Adresse. Wer diese Merkmale einmal kennt, fällt deutlich seltener darauf herein. Von gefälschten Amazon-Mails über Fake-Rechnungen bis zu Spam im Google Kalender nehmen sich die Ratgeber hier die häufigsten Varianten einzeln vor.

So prüfst du eine verdächtige Nachricht

Fahre mit der Maus über den Link, ohne zu klicken, und sieh dir unten im Browser die tatsächliche Zieladresse an. Achte auf eine unpersönliche Anrede, holprige Sprache und Absenderadressen mit kryptischen Endungen. Seriöse Unternehmen fordern dich nie per Mail auf, Passwörter oder Kartennummern über einen Link zu bestätigen. Im Zweifel rufst du die Seite des Anbieters selbst im Browser auf und meldest dich dort an, statt dem Link zu folgen.

Was du im Ernstfall tun kannst

Gib niemals Passwörter oder Kartendaten über ein Formular ein, das du aus einer E-Mail heraus geöffnet hast. Ein Schloss-Symbol in der Adresszeile ist kein Beweis für Seriosität, denn auch Betrüger nutzen längst Verschlüsselung. Es sagt nur, dass die Verbindung verschlüsselt ist, nicht, dass die Seite ehrlich ist.

Bist du doch einmal auf etwas hereingefallen, zählt schnelles Handeln: betroffene Passwörter sofort ändern, die Bank informieren und den Vorfall bei der Verbraucherzentrale oder der Polizei melden. Die Anleitungen in diesem Bereich sagen dir für die jeweilige Masche, welche Schritte konkret sinnvoll sind und wie du dich künftig besser schützt.